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Tag des offenen Denkmals – Umbrüche in Kunst und Architektur

Tag des offenen Denkmals – Umbrüche in Kunst und Architektur

Datum: 8. September 2019

Uhrzeit: 11:30, 14:00, 16:00

Ort: Treffpunkt am Seelenmal bei der Südseite der Kirche

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Seelenmal Kirche St. Martin

In Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft Pfarrkirche St. Martin und der Ortsheimatpflege Wangen laden wir Sie herzlich zu einer geführten Besichtigung der Baustelle der St. Martins-Kirche ein!

Die durchführenden Architekten, Handwerker und Ortsheimatpfleger Stephan Wiltsche geben Ihnen einzigartige Eindrücke über mehr als 1000 Jahre alte kunsthistorische und bautechnische Kulturepochen und Zeiten dieses Sakralbaus. 

Am Tag des offenen Denkmals wird neben der Präsentation neuester Ergebnisse archäologischer Grabungen im Kirchengebäude auch der Sanierungs-Zwischenstand gezeigt. Voraussichtlich besteht auch die einmalige Möglichkeit, den frisch sanierten mittelalterlichen Dachstuhl des Chorraumes zu besichtigen und Interessantes über die Geschichte und den aktuellen Baufortschritt zu erfahren.

 

Treffpunkt ist das Seelenmal an der Südseite der Kirche. Es besteht dreimal die Möglichkeit, an einer Besichtigung teilzunehmen: 11:30 Uhr (nach dem Gottesdienst), 14:00 Uhr und 16:00 Uhr

Zu sehen gibt es zwei Führungen im mittelalterlichen Chorraum der Martinskirche: einmal von oben auf den alten Dachstuhl und auch von innen, wo man bis unter das tragende Kreuzgerippengewölbe steigen kann. Handwerker und Architekten erklären die Probleme des Gebäudes, zeigen die Schäden und ihre Gewerke im Rahmen der kostspieligen Sanierungsarbeiten.

Am 2. Mai 1386 wurde der neuerrichtete Chorraum durch den Rektor der Martinskirche, Dekan Alberto Lind, wieder eingeweiht und ersetzte den vormaligen wesentlich kleineren Viereckschor. Der Chorraum stellt so einen sichtbaren “Umbruch in Kunst und Architektur” von der Romanik hin zur Gotik dar. Die Stadt Wangen prosperierte in dieser Zeit durch die wichtigen europäischen Handelsbeziehungen und die Reichsstadt zeigte mit diesem Neubau ihr gewachsenes städtisches Selbstbewusstsein. Der vergrößerte Chorraum war jedoch nicht nur repräsentativer, sondern schuf Platz für die stetig wachsende Zahl der Kleriker. Im Boden des Raumes sind einige dieser Zunft bestattet worden. 

Um 15:00 Uhr findet in der Pfarrkirche der Vortrag “Geschichte der Martinskirche” mit Stephan Wiltsche statt. 

Der Förderverein bietet am Nachmittag ab ca. 13:00 Uhr Kaffee und Kuchen an.

Der Eintritt ist frei, wir bitten Sie freundlich um Spenden für die Renovierungsarbeiten der Kirche St. Martin und danken Ihnen im voraus herzlich für Ihre Unterstützung!

Genießen Sie dieses einmalige Erlebnis rund um die Baugeschichte von St. Martin.