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Vortrag und Turm-Exkursion mit Dipl. Ing. Benedikt Grammer

Vortrag und Turm-Exkursion mit Dipl. Ing. Benedikt Grammer

Datum: 1. Juni 2019

Uhrzeit: 17:45 - 20:00 Uhr

Ort: Treffpunkt: am Seelenmal (Südseite der Kirche St. Martin, Wangen)

Aktuelles | Stadt Wangen | Veranstaltung | Verein

In Zusammenarbeit von Fördergemeinschaft Pfarrkirche St. Martin, der Ortsheimatpflege Wangen und Altstadt- und Museumsverein laden wir Sie herzlich zum Vortrag 

“Fest gemauert in der Erden steht die Form aus Lehm gebrannt. Heute muss die Glocke werden.” (Friedrich Schiller)
Faszinierende Glocken-Geschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit –
Ausgewählte Geläute der Wangener Umgegend (Wangen, Neuravensburg, Niederwangen, Deuchelried, Karsee,…)

 von Dipl. Ing. Benedikt Grammer aus Fridingen/Donau ein. 

Einführung und Anhören des “Einläutens” um 18:00 Uhr, Vortrag und anschließende Turmbesteigung (auf eigene Gefahr)

Grundlagen und Epochen des Glockengusses stellt der in Wangen/Allgäu aufgewachsene Benedikt Grammer mit Bildern und Klangbeispielen von Geläuten der Wangener Umgegend dar. Er behauptet, dass man fast nirgends in Deutschland mehr historische Vielfalt unterschiedlichster Geläute findet, als hier in Allgäu-Oberschwaben. Und der Glocken-Experte weiß von was er redet, denn es gibt kaum ein Geläute im weiten Umkreis, welches der Entwicklungsingenieur nicht persönlich kennt. In seinem eigenen Internet-Youtube-Kanal präsentiert er mehrere hundert hervorragende Audio- und Videoaufnahmen, die in DER Kennerszene diskutiert und kommentiert werden.

Im Vortrag werden ausgewählte Wangener Beispiele gezeigt, wie das seltene mittelalterliche Niederwangener Bronzegeläut, das historisch-barocke Neuravensburger oder nach dem Weltkrieg geschaffene Neugüsse, die beispielsweise im Deuchelrieder Turm, sonor in Karsee oder besonders schwer und voll in der Wangener Altstadt läuten. Hinter jedem Geläut steckt dabei uralte Gießer-Erfahrung, technisches Wissen, bauartbedingte Klangfarbe, Kunstsinn, Frömmigkeitsgeschichte und meist eine interessante und wechselvolle Geschichte. 

(Quelle: Stephan Wiltsche)

 

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Spenden für die Renovierungsarbeiten der Kirche St. Martin. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!